Was wir wollen

KEINE Uferbebauung mit Hochhäusern!

Zwischen den Duisburger Stadtteilen Wedau und Bissingheim, auf dem Gelände des alten Güterbahnhofs und auf den städtischen Flächen direkt am Masurensee, soll das größte Bauprojekt in NRW entstehen mit bis zu 3.000 (!) Wohneinheiten. Die bisherige Planung orientiert sich in erster Linie an den Rendite-Interessen von potenziellen Investoren. Die vorgesehene Bebauung überschreitet die Vorgaben der Baunutzungsverordnung für Geschossflächen und Grundflächen der Gebäude, um möglichst viele Wohnungen auf engem Raum bauen zu können. Es fehlt an einem ausgewogenen Grünflächenkonzept, welches die Interessen der zukünftigen Anwohner*innen und der vielen Erholungssuchenden in Einklang bringt.

Foto: www.juliareschucha.de

Die bisherigen Pläne sind unzureichend, weil die Bebauung zu dicht, zu hoch und zu nah an den See rückt. Die vielen Anregungen und Einwände aus der Bevölkerung sind bislang nicht berücksichtigt worden. Wir wollen eine echte Bürgerbeteiligung durch eine Mediation. Eine Mediation ist ein anerkanntes und bewährtes Verfahren zur Konfliktlösung. Sie wird in Wirtschaft und Gesellschaft mit Erfolg zur Herbeiführung einvernehmlicher Lösungen eingesetzt. Im Baugesetzbuch wird sie ausdrücklich als eine Form der Bürgerbeteiligung genannt. In einer Mediation verhandeln die Beteiligten unter Leitung einer unabhängigen Person über ihre unterschiedlichen Interessen und Bedürfnisse und finden oft Lösungen, die im allseitigen Interesse liegen.

6-SEEN-WEDAU – DAS WOLLEN DIE INVESTOREN:

  • Eine sehr dichte Bebauung mit rund 3.000 Wohneinheiten,
  • zwei siebengeschossige Hochhäuser mit einem Abstand zum See von nur 35 Metern,
  • eine 15 Meter hohe Lärmschutzmauer zu den Bahngleisen,
  • Lärmschutzmauern rund um das Gelände des Sportvereins ETUS,
  • wenig baurechtliche Vorgaben für die architektonische Gestaltung,
  • Wohnungen für Besserverdienende,
  • einen Sozialwohnungsanteil von nur 10 %.

DIE FOLGEN:

  • Verkehrsprobleme in Wedau und Umgebung, bis zu 100% mehr Autoverkehr,
  • ÖPNV-Anbindung nach Duisburg/Düsseldorf fraglich,
  • Beeinträchtigung der Frischluftschneise von der Seenplatte nach Neudorf und umliegenden Stadtteilen durch Hochhäuser und Lärmschutzwall,
  • Einschränkung der Zugänglichkeit und Nutzung des Erholungsgebietes für uns Duisburger am beliebten Ufer des Masurensees,
  • Nachteilige Veränderungen des Landschaftsbildes,
  • Verlust an Wohnqualität in den denkmalgeschützen Siedlungen Wedau und Bissingheim.

EINE VERTANE CHANCE FÜR KOMMENDE GENERATIONEN!

WAS WIR WOLLEN:

  • echte Bürgerbeteiligung im Rahmen einer Mediation,
  • zukunftsweisenden Siedlungsbau – klimagerecht und sozial, keine Hochhäuser am See
  • nachhaltige Architektur,
  • Erhalt der Frischluftschneise,
  • gut geplante Lösungen der Verkehrsprobleme durch Öffentlichen Nahverkehr, Car-Sharing und einem Vorrang des Radverkehrs,
  • Vergrößerung und Verschönerung der öffentlichen Erholungsflächen am See für alle Menschen dieser Stadt, großzügig und offen gestaltet,
  • Ausweisung neuer Naturschutz- und Waldflächen in der Umgebung des Baugebietes,
  • ein sozial gemischtes Quartier, das sich in die vorhandene Bebauung von Wedau und Bissingheim einfügt, mit 30 % Sozialwohnungen, genossenschaftlichem Wohnungsbau, neuen Wohnformen, sozialer und kultureller Infrastruktur und bezahlbaren Eigentumswohnungen,
  • absolute Sicherheit, dass nur auf vollständig schadstoffsanierten Böden gebaut wird.

 

Bitte laden Sie sich unseren Flyer hier als pdf herunter:

SSP flyer web